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Apple iPad-Anwendungen für digitale Publikationen: Wer wird der führende Entwickler von eReader-Apps sein?

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Digitale Publikationen sind kein gänzlich neues Konzept; der Amazon Kindle, der im November 2007 auf den Markt kam, hat seit seiner Einführung den Löwenanteil des E-Book-Reader-Marktes für sich beansprucht, aber der Kindle hat es nie geschafft, das Interesse großer Zeitschriftenverlage zu wecken.

Umgekehrt hat die mit Spannung erwartete Veröffentlichung des iPad durch Apple zu einer Welle der Begeisterung in der Druckindustrie geführt. Zeitschriften- und Zeitungsverleger warten sehnsüchtig auf die Gelegenheit, ihre angeschlagenen Printpublikationen durch Apples vielversprechende neue digitale Medienplattform wiederzubeleben.

Bemerkenswerte Interaktivität, direkt an Ihren Fingerspitzen

Im Gegensatz zu herkömmlichen Websites ist das iPad mit der patentierten Multi-Touch-Technologie von Apple ausgestattet, die die physische Trennung zwischen dem Zeigen eines Cursors auf einen Link auf dem Bildschirm und dem anschließenden Klicken einer Maustaste zur Ausführung einer Aktion beseitigt.

Selbst die fortschrittlichsten digitalen Lesegeräte können das Gefühl, die Seiten eines echten Buches umzublättern, nicht wiedergeben, aber die bemerkenswerte Touchscreen-Technologie des iPad verspricht, den Nutzern das bisher intimste und interaktivste digitale Leseerlebnis zu bieten. Apples neues Hightech-Gerät verfügt über eine beeindruckende Liste von Funktionen und Möglichkeiten, aber die digitalen Verleger müssen immer noch ein funktionales Produkt liefern, das für die Kommunikation mit dem iPad programmiert ist. Diese Tatsache hat Softwareingenieure auf der ganzen Welt begeistert und eine neue Gemeinschaft von iPad-App-Entwicklern hervorgebracht.

Apples Open-Source-Framework begrüßt Innovation

Das Open-Source-Framework des Apple-Betriebssystems war schon immer eine willkommene Plattform für Anwendungsentwickler. Seit der Veröffentlichung des iPhones hat Apple die Programmierergemeinde offensiv zur Teilnahme an seinem proprietären Software Developer Program (SDK) ermutigt. Das SDK bietet Entwicklern Trainingstools, Software, Beispielcodes, Simulatoren und vieles mehr – alles mit dem Ziel, die ohnehin schon große Anzahl an Apps, die für das iPhone, den iTouch und jetzt auch für das iPad verfügbar sind, weiter auszubauen.

 

Auf der Suche nach einer nahtlosen Übertragung ihrer gedruckten Publikation in ein digitales Format wenden sich Verlage in Rekordzahl an Entwickler. Digitale Publikationen müssen den Nutzern nun ein medienreiches Erlebnis bieten, das sowohl intuitiv als auch dynamisch ist. Das ist keine leichte Aufgabe, aber (wie nicht anders zu erwarten) scheinen viele technisch versierte Publikationen wie das Wired Magazine der kreativen Kurve weit voraus zu sein. Wired veröffentlichte kürzlich eine Videopräsentation der neuen digitalen Version ihrer Publikation, und die Ergebnisse sind gelinde gesagt beeindruckend.

Der technisch versierte Benutzer hat hohe Erwartungen

iPad-Nutzer erwarten definitiv mehr als nur eine einfache PDF-Version ihrer bevorzugten Print-Publikationen, und aufgrund der gestiegenen Erwartungen der Endnutzer ist die Nachfrage nach Entwicklern von digitalen Leserschnittstellen größer denn je.

Funktionen wie 3D-Bildrotation, interaktive Inhaltsverzeichnisse, Hyperlinks, eingebettete Videos und Navigation mit den Fingerspitzen werden schon bald zum Goldstandard für alle digitalen Publikationen gehören. Hunderte von Zeitschriften- und Zeitungsverlagen befinden sich in einem aufregenden technologischen Wettlauf und sind bestrebt, sich einen Anteil an dieser neuen digitalen Welt zu sichern.

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